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Dragon Age: Origins – Rollenspiel des Jahres

Donnerstag, 26. November 2009 17:01

2009 ist ein hervorragendes Jahr für Rollenspieler: Erst Divinity 2, dann Risen und nun Dragon Age: Origins. Die Entwickler von BioWare besinnen sich auf ihre Wurzeln und schicken die Spieler von Dragon Age in die finstere Fantasy-Welt von Thedas, genauer: In das Land Ferelden. Setting und Gameplay erinnern stark an BioWare Genre-Primus Baldur’s Gate 1 & 2, können aber auch heute noch überzeugen.

Dragon Age: Origins beginnt typisch für jedes Rollenspiel mit der Erschaffung eines eigenen Charakters, ihr wählt zwischen Menschen, Elfen und Zwerge; Krieger, Schurke und Magier und entscheidet euch schließlich für eine von sechs Origin-Stories. Diese Geschichten bestimmen die Herkunft eures Helden und beeinflussen maßgeblich das Spielgeschehen. So könnt ihr etwa als adliger Mensch in den Kampf ziehen und werdet dementsprechend behandelt. Oder ihr wählt die Elfen-Nomaden der Dalish, von denen die Bewohner Thedas kaum etwas wissen.

Dies ist aber nur die erste von vielen Entscheidungen, die ihr in Dragon Age: Origins treffen müsst, denn ständig werdet ihr vor die Wahl gestellt: Helft ihr dem Gefangenen, um an seinen Schlüssel zu kommen oder tötet ihr ihn einfach? Bekämpft ihr die bösen Magier oder lasst ihr sie ziehen und erlernt so deren finstere Magie? Nahezu jede dieser Entscheidungen hat auch einen Einfluss auf eure Gruppe, in Dragon Age seid ihr nämlich nicht alleine unterwegs.

Gleich zu Beginn schließen sich euch etwa Alistair und Morrigan an, zwei grundverschiedene Persönlichkeiten. Morrigan bevorzugt den effektiven Weg zum Ziel und geht auch über Leichen, Alistair wiederum will den Menschen helfen. Folglich kann man nicht beide gleichzeitig zufrieden stellen, dafür aber ihren unterhaltsamen Streitereien lauschen. Sollte einer eurer Gefährten gar nicht mit euren Entscheidungen übereinstimmen, kann er sich sogar gegen euch stellen und die Gruppe verlassen.

Die große Bedrohung stellt die dunkle Brut dar, die, angeführt von einem Erzdämonen, eine Plage über das Land und schließlich die ganze Welt bringen wird. Dragon Age: Origins ist ein sehr anspruchsvolles Spiel und gerade die Kämpfe können recht knackig werden, solltet ihr also mal nicht weiterkommen, empfehlen wir einen Blick in die Dragon Age Komplettlösung. Ansonsten wünsche ich viel Spaß in Ferelden und im Kampf gegen die dunkle Brut!

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Dragon Age Origins – BioWare auf den Spuren von Baldurs Gate

Donnerstag, 11. Dezember 2008 14:35

Das Rollenspiel Genre ist derzeit nicht arm an hochkarätigen Titeln. Dennoch trauern viele Fans der guten alten Zeit nach, in diesem Fall dem Klassiker Baldurs Gate von BioWare. Trotz Bestnoten für Mass Effect und der erst kürzlich erfolgten Ankündigung von Star Wars: The Old Republic sehnen sich viele RPG Fans nach der epischen Fantasy Welt des Bioware Kultspiels. Den Ruf hat man bei den Baldurs Gate Machern gehört und werkelt daher an Dragon Age Origins.

Dragon Age Origins soll Fantasy in Reinkultur werden. Die ersten Szenen, die BioWare im Dragon Age Origins Trailer auf der E3 und GC zeigte, erinnerten Fans des RPG Genres nicht von ungefähr an epische Schlachten aus Der Herr der Ringe von Peter Jackson – kaum ein Redakteur, der in seiner Dragon Age Origins Vorschau davon nicht begeistert kündete. Wie in vielen der Rollenspiele von BioWare werden Story und Charakterentwicklung einen erheblichen Anteil am Gameplay ausmachen: Ähnlich wie in Baldurs Gate oder Mass Effect erhält so die Dynamik innerhalb der Party einen besonderen Stellenwert. Freundschaft soll ebenso möglich sein wie Feindschaft – vielleicht sogar Sex? Moralische Entscheidungen und brisante Themen wie Rassismus werden jedenfalls auch in Dragon Age Origins eine Rolle spielen.

Seinen Untertitel erhielt Dragon Age Origins im Übrigen erst recht spät. Ursprünglich wurde das inoffiziell auch lange als Baldurs Gate 3 gehandelte Rollenspiel lediglich unter der Bezeichnung Dragon Age geführt. Mit dem neuen Titel kündigte BioWare gleichsam eine komplette Trilogie an. Wir dürfen uns also bereits auf Dragon Age 2 und Dragon Age 3 freuen. Ist im Fantasy Genre ja auch logisch und üblich – schließlich ist das Vorbild ja auch die Der Herr der Ringe Trilogie. Doch auch bei Blizzard Entertainment und seinem Hype um Diablo 3 schaute sich BioWare ein paar Tricks ab: Das Stichwort hierbei lautet Splashscreen. So wurde auch Dragon Age Origins dereinst mit einer ominösen Vorschaltseite auf der offiziellen Website beworben, die Raum für allerlei Spekulationen ließ.

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Star Wars: The Old Republic – Lucas Arts greift nach MMORPG-Thron

Mittwoch, 10. Dezember 2008 15:44

Am 21. Oktober kündigten Lucas Arts und BioWare auf einer Pressekonferenz in San Francisco Star Wars: The Old Republic an. Das MMORPG setzt die Geschichte der erfolgreichen Rollenspiele aus der Knights of the Old Republic Reihe fort und hat neben der zugkräftigen Star Wars Lizenz ein Ass im Ärmel, das im Kartendeck des MMO-Genres bisher ungemischt blieb: Story. Wer die Spiele von BioWare im Allgemeinen und Knights of the Old Republic im Besonderen kennt, weiß, dass das Erzählen spannender Geschichten bei den Kanadiern nicht als notwendiges Übel, sondern fundmentaler Bestandteil guten Game-Designs verstanden wird. Zuletzt heimste Mass Effect aus demselben Hause dafür Bestnoten ein. Wie das im Falle des MMO Star Wars: The Old Republic in der Praxis funktionieren wird und ob sich das dynamische Gameplay eines MMORPG mit komplexem Storytelling verträgt, ist noch nicht bekannt. Entsprechend zaghaft gibt sich die erste Star Wars: The Old Republic Vorschau beim Spekulieren über die zu erwartende Qualität.

Doch genügen die wenigen Infos von Seiten Lucas Arts und BioWare offenbar, um den Oberen bei Hauptkonkurrent Blizzard das Muffensausen zu lehren: „Wir würden nicht gegen Star Wars: The Old Republic wetten“, ließ World of Warcraft-Guru Paul Sams unlängst verlauten. „BioWare ist eine außergewöhnliche Firma und sie nutzen für Star Wars: The Old Republic eine weltbekannte Geschichte als Rückgrat.“ Doch gibt er gleichermaßen zu bedenken: „Ein Spiel wie Star Wars: The Old Republic zu bauen und zu betreiben ist unglaublich schwierig.“

Dass hinter Star Wars: The Old Republic aber nicht nur talentierte Entwickler stehen und mit Star Wars eine zugkräftige Marke über allem thront, sondern mit Electronic Arts auch ein finanzstarker Publisher mit im Raumschiff sitzt, verdammt das MMORPG letztlich zum Erfolg. EA-Boss John Riccitello sorgte im Übrigen bereits im Vorfeld dafür, dass SWTOR, wie es mittlerweile offiziell abgekürzt wird, als am schlechtesten gehütetes Geheimnis der Spielebranche in die Geschichte einging: Im Interview antwortete er auf die Frage, ob nach der Übernahme von BioWare an einem Kotor MMO gearbeitet werde, mit einem simplen: Ja – und verriet damit unbeabsichtigt (?), was zuvor lange und mühevoll geheim gehalten war…

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