Beiträge vom Juni, 2009

Overlord 2 – Böse ist gut

Dienstag, 30. Juni 2009 14:53

Böse ist gut. Und böse ist lustig. Zumindest im 3rd-Person Action-Adventure Overlord 2 aus dem Hause Triumph Studios. Overlord 2 bleibt dem Gameplay aus dem ersten Overlord treu. So schlüpft ihr erneut in die Rolle des Overlord und steuert ihn über die Schulterperspektive durch die schönen und abwechselungsreichen Levels. In Overlord 2 seid ihr nie alleine unterwegs. Stets an eurer Seite, oder besser: zu euren Füßen, wuselt ein ganzer Haufen von kleinen Dienern, genannt Minions oder Schergen, umher, allzeit bereit, eure Befehle auszuführen – selbst wenn es sich um Selbstmordkommandos handeln sollte.

Overlord 2 bietet euch gleich vier verschiedene Minions an: die Blauen, die Roten, die Brauen und die Grünen. Alle sind mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestatten und eröffnen ganz neue Wege und strategische Schachzüge. Und damit ist auch schon alles zum Spielprinzip von Overlord 2 gesagt. Ihr schlagt, zündelt und prügelt euch durch Landschaften, sodass es eine wahre Freude ist und kein Stein auf dem anderen bleibt. Eine Eskimo-Siedlung? Kein Problem. Da wird mit der ganzen Minions-Horde eingefallen und alles geplündert, was nicht niet- und nagelfest ist. Wehrhaften Bewohnern werden dann auch schon mal die kleinen und gemeinen Minions auf den Hals gehetzt und man greift selbst mit der Breitaxt ein.

Die Welt in Overlord 2 ist gigantisch groß und sehr verschachtelt, sodass man leicht zwischen dem ganzen Böse-sein schon mal den Überblick verliert. Doch da ihr eh böse seid, wird euch einen Blick in die Overlord 2 Komplettlösung übel nehmen.

Auch die Tierwelt ist in Overlord 2 nicht sicher. Grazile Pfauen, liebevolle Pandabären oder kuschelige Robben werden ohne mit der Wimper zu zucken in den Boden gestampft. Auf dem Weg zur Weltherrschaft ist halt kein Platz für Streichelstopps und Fotopausen. Außerdem besteht die Chance, dass die pelzigen oder gefiederten Tiere leuchtende Kugeln zurücklassen, mit denen wir unsere Minions verstärken können. Für jede Kugel gibt es in Unterwelt einen munteren Helfer dazu, den ihr von nun an schikanieren und zur Arbeit treiben könnt.

Und wie es sich für einen echten Kerl gehört, werden zwischen den Plünder- und Zerstörungsorgien ein paar Mätressen abgeschleppt und in den hauseigenen Harem gesteckt. Wem also Dungeon Keeper oder schon Overlord gefallen hat, wird von Overlord 2 bestimmt begeistert sein.

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Red Faction: Guerrilla – Mit dem Hammer durch die Wand

Montag, 8. Juni 2009 15:21

Es war schon immer ein Kuriosum: Als Spieler konnte man in dem Actionspiel seiner Wahl mit Raketenwerfern Panzer, Alienraumschiffe oder ganze Gegnerarmeen ohne Probleme einäschern, bei einer ganz normalen Sperrholztür stieß man dann jedoch an seine Grenzen. Ohne den passenden Schlüssel führte kein Weg an ihnen vorbei. Doch damit macht jetzt Red Faction Guerrilla Schluss! In Red Faction: Guerrilla kann man(n) mal so richtig den Vorschlaghammer schwingen.

Red Faction: Guerrilla ist der dritte Teil der Serie und spielt wie die anderen Red Faction Teile auf dem Mars. Schon das erste Red Faction vom Entwickler Volition aus dem Jahre 2002 beinhaltete das unterhaltsame Feature zerstörbare Umgebung und hob sich so gekonnt von der Masse ab. Nie zuvor war es in einem Computerspiel möglich gewesen, ganze Gebäude einzureißen und anstatt festgelegten Pfaden einfach durch die Seitenwand in die gegnerische Zentrale einzufallen. Dieses Gameplay wurde nun mit Red Faction: Guerrilla perfektioniert.

In Red Faction spielt man den Minenarbeiter Parker. Er ist einer von vielen und muss auf dem Mars Ressourcen abbauen, da die Erde vollkommen ausgebeutet wurde. Die Abbaurechte des Mars liegen bei der Ultor Corporation, die folglich auch für die vorherrschenden miserablen Lebensumstände verantwortlich ist. Um sich dagegen zu erwehren, gründet sich die namensgebende Widerstandsgruppe Red Faction, der ihr als Spieler beitretet. Der nunmehr dritte Teil Red Faction: Guerilla spielt immer noch auf dem Mars, allerdings liegen zwischen den Ereignissen aus Red Faction und Red Faction: Guerrilla gute 50 Jahre.

Aber ganz ehrlich: Die Handlung ist zweitrangig. Der Mars in Red Faction: Guerrilla dient als riesige Spielwiese für Kind gebliebene Kerle, die gerne mal riesigen Gebäuden die Stützpfeiler wegsprengen oder mit einem Mech einfach durch ein Hochhaus laufen. Verliert man bei den ganzen Sprengungen mal den Überblick über die Missionsziele, hilft ein Blick in die Red Faction Guerrilla Komplettlösung. Immerhin gibt es in Red Faction: Guerrilla sieben riesige Gebiete, die auf eure Zerstörungs-, pardon, Erkundungstouren warten. Ziel ist es, die bereits erwähnten Gebiete zu erobern, indem ihr die Moral des Gegners schwächt und die der Red Faction stärkt. Zu den tollen Zerstörungsorgien gesellt sich eine schöne Grafik und glaubwürdige Physik. Also, eingekauft und losgesprengt!

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